Kontakt

Caroline Wünsche

Tel.: +49 176 83 12 30 10
info@geomediation.earth

Der Baum der Erkenntnis & die Vertreibung aus dem Garten Eden


Ich sitze in der heiligen Çiralibucht, der machtvolle Mosesberg stets im Blick - Keter in seiner vollen Wucht!
Ich hole nach was ich in der Zeit auf dem Boot nicht habe machen können - schriftliche Aufschriebe in digitale Form bringen und das Nacharbeiten aller Erfahrungen, von denen so viele derartig intensiv waren, dass ich bald ein Buch darüber schreiben könnte...
12. März 2015 
Auf Mayreau, einem idyllischen Ort, fand ich bei meinem Landgang kleine Früchte, vorsichtig biss ich hinein. Nichtsahnend, völlig versunken und verzaubert von diesem Inselchen, lief ich wie mich Gott erschaffen hatte an einem herrlich weißen Sandtrand entlang. Eine merkwürdige Trauer ergriff mich - Melancholie, Wehmut - irgendwas in der Art. Und auf einmal tuachte eine alte Erinnerung inmir hoch - Sansibar!
Dieser Ort erinnerte mich stark an den ersten weißen Sandstrand in meinem Leben - 22 Jahre zuvor auf Sansibar.
Damals war ich einer ganz bestimmten Energie begegnet, und sie berührt zu haben glich einer Art Einweihung. Für mich war es eine sehr wichtige Erfahrung gewesen - Afrika begegnet zu sein - etwas ganz ganz tief in mir war angestoßen worden...

Auch habe ich dort zum ersten Mal die Ahnung bekommen was es bedeutet eine Frau zu sein... Sansibar hatte nie aufgehört in meiner Erinnerung sich ab und an zu melden und stets voller Dankbarkeit schaute ich auf diese Zeit zurück. Erster Kontakt mit Afrika

Doch hier auf Mayreau kam es fast einem Flashback gleich. 22 Jahre zurückgeworfen. Und in mir tauchte ein Schmerz auf. Was war aus dem jungen Mädchen von damals geworden? Ihr und der starken Sehnsucht nach der Welt und dem Leben? Die, die dort eine Ahnung bekommen hatte wie sich „FrauSein“ anschmeckt?
Ich ließ die Trauer zu, und sanft gab ich mich den Emotionen hin. Mit den vergehenden Stunden, in denen ich mich immer entspannter fühlte, nahm ich aber zunehmend ein unangenehmes Gefühl im Mundbereich wahr.
Dieses Äpfelchen stellte sich nachdem ich am Abend den anderen nach einer Weile davon erzählt hatte, als eine total giftige Frucht heraus. Ganz zufällig hatte Astrid was in einem Touristenheftchen davon gelesen.
Der Manchinelbaum - einer der giftigsten Bäume de Welt - deren Frucht im spanischen „Manzanilla de la Muerte“ - Äpfelchen des Todes genannt wird.

Beginnende Vergiftungserscheinungen führten zu einem Heilritual. Meine Mundschleimhaut war wie verätzt. Ich bat um Heilung und Erkenntnis.

„Großmutter, wunderbarer Geist, du die solange beim Chief mountain verweilt hast und nach all dieser Zeit bei dem sagenhaften Ritual in mich eingezogen bist. Ist das nicht unglaublich? Meine Seele führt mich an einen der traumhaftesten Plätze dieser Welt - weißer einsamer Strand, Palmen, türkisfarbenes Wasser und ausgerechnet hier lande ich an den giftigsten Baum der Karibik! Eine Frucht dessen Gift die früheren Eingeborenen zur Jagd benutzten, in dem sie ihre Pfeilspitzen damit einrieben! Selbst das bei Regen unter diesem Baum Stehen soll sehr gefährlich sein. (Diese Informationen erhielt ich jedoch erst nach der Kostprobe.)

Was hat mich verleitet diese Frucht probieren zu wollen? Wo doch völlig klar ist, dass man unbekannte Pflanzen nicht ausprobieren sollte! War das eine höhere Führung oder pure Dummheit?“

„Weder noch. Es ist die pure Möglichkeit all jenem was in dir und im kollektiven Feld als Information gespeichert ist zu begegnen und zu transformieren. Es kursieren Gerüchte von einer Eva, die sowohl sich selber als auch einen Adam ins Verderben manövrierte da sie von einem verbotenen Apfel aßen, wohl auch noch angestiftet von einer Schlange.
Eine unglückselige Geschichte, die mehr als nur eine Geschichte ist: Es ist das permanente Aufrechterhalten eines Umstandes, in welchem sich das weibliche Schöpfungsprinzip immer wieder aufs Neue verfängt - aus dem es kein Entrinnen gibt. Wie ein Fluch lastet dieser Umstand. Die auf- steigende Erdkundalini, welche durch den Körper fließt und die menschliche Kundalini erweckt, soll die Kraft sein, welche zu Unglück und Fall führen soll? Ein zu Unheil führender Apfel im Paradies? Dies galt es voneinander loszulösen. Der vergiftete Apfel ist nun nicht mehr vergiftet. Der Baum ist der von Gott gegebene Baum der Erkenntnis. Die Kundalini ganz und gar in sich aufzunehmen bedeutet nun Befreiung und Glück. Unabhängig von einem Gegenüber kann diese Kraft jetzt frei fließen.“

Die Kundalini in den eigenen Körper zu integrieren bedeutet eine erweiterte Form der Kommunikation. Eine Kommunikation mit einer überaus mächtigen und sehr weisen Wesenheit - Mutter Erde! Der Weg zur Bewusstseinserweiterung und somit der SELBST- Ermächtigung.

Die Mischna, welche der erste niedergeschriebene Text der mündlichen Tora ist, die zugleich die Basis des Talmuds darstellt und Moses auf einem heiligen Berg übergeben wurde, hat zur Annahme, dass jene Schlange vor dem „Sündenfall“ aufrecht stand und mit dem Menschen kommunizieren konnte!

In mir ist dieses manipulative und versklavende Programm nun aufgelöst. Die Ereignisse auf Mayreau muteten sich wie das Eintauchen und eine hautnahe Begegnung mit einer sehr alten Geschichte - dem erfundenen Sündenfall.

Auf meiner Art und Weise bin ich einem Irrweg begegnet, dem auch ich anheim gefallen war. So begegnete ich in mir vergrabenen Schatten. Die eine Ebene war eine ganz persönliche Angelegenheit, die andere Ebene die das Kollektiv betreffend und um eine Fehlinformation zu korrigieren.

Es war eine wohldosierte Kostprobe, die eine zutiefst verinnerlichte, starre und destruktive Haltung gehörig in Schwingung versetzt hatte.
Die Medizingeschichte mit dem Seeigel, die ich eine Weile zuvor erlebte, hatte mich schon auf diese Einweihung vorbereitet...
Der Baum der Erkenntnis war ein Geschenk meines Selbst an mein SEIN und zugleich eine Heraus- forderung, mich ernsthaft mit der Angst vor dem Sterben und dem Thema des Sündenfalls zu beschäftigen.
Das Gift der Frucht hatte ausreichend Wirkung, um mich in tiefer innerer Aufruhr zu versetzten und andererseits doch schwach genug, um meine Physis nicht ernsthaft zu gefährden. Aber bis es klar war, dass ich nicht in wirklicher Gefahr war, vergingen 15 Stunden! Eine homöopathische Wirkung die es in sich hatte.

Von einem riesigen Wesen, welches sich mir wohnhaft im karibischen Meer vorstellte erhielt ich jedoch unmittelbar Hilfe. Ziemlich detailliert zeigte sie mir ein Heilungsritual mit der Kraft der roten Koralle.
Danke Yemaya! Du wunderbar, überdimensional großes Drachenwesen...

In diesen Stunden konnte ich feststellen, dass ich durchaus Angst vor dem Tod habe. Ich hatte mir bis dahin vorgemacht, dass sowohl weiterhin auf der Erde zu bleiben, als auch zu gehen, für mich in Ordnung sei. Ich wurde eines Besseren belehrt: Ich will nicht sterben. Und zwar deswegen nicht, weil ich definitiv spüren konnte, wie wertvoll und einmalig das Geschenk meines Seins hier auf Erden ist. Weil ich spüren konnte, dass ich leben will. Aber es hatte das Ereignis gebraucht, um mir zu zeigen, dass tief in mir die Angst vor dem Sterben lag.

Die nicht gespürte Angst vor dem Sterben lag darin begründet, als dass ich schon als Kleinkind erste Nahtoderfahrungen gemacht hatte, die sich dann später mehrfach wiederholten. Jedoch waren es Erfahrungen, die sich in meinem Zellgedächtnis als traumatisch niedergeschlagen hatten und somit mein Bewusstsein überwiegend digitale Informationen darüber hatte.

Eine wahre Auflösung erfolgt jedoch nicht über die digitale Kommunikation, sondern auf analoger Weise. Denn um real eine durch Leid erzeugte abgespeicherte Erfahrung zu transformieren, müssen die unbewussten Erinnerungen welche im impliziten Gedächtnis gespeichert sind in das explizite Gedächtnis wandern. Erst dadurch wird das Maß an Bewusstheit erreicht dessen es bedarf, um unaufhörlich destruktiv wirkenden Mechanismen ein Ende zu setzen.
(An dieser Stelle möchte ich auf ein von mir entwickeltes Therapiekonzept hinweisen. Dieses berücksichtigt u.a. die neuronalen Begebenheiten und stellt eine ganzheitliche und integrale Möglichkeit zur Heilung vor. Wen diese Methode interessiert, schicke ich gerne ein Manuskript zu. Von „Todesfrüchten“ zu essen gehört jedoch nicht dazu! :-)
Da die nicht ausreichend verarbeiteten Sterbeerfahrungen Teile meines Gehirns blockierten, mussten diese in mein Bewusstsein dringen, um zugleich die wunderbare Erfahrung machen zu können, ein klares „Ja“ zum Leben sagen zu können. Wer Angst vor dem Sterben hat, kann das Leben nicht zu 100% zu sich lassen. Denn Angst ist ein permanenter Wiederstand, der das Licht nicht voll und ganz in seiner Präsenz zulassen kann.

(Wenn ich von Angst spreche, meine ich nicht die natürliche Angst, die es von der unnatürlichen Angst zu unterscheiden gilt. Luise Reddemann hat u.a. hierzu publiziert und in meinem Therapiekonzept gehe ich auch auf diesen Aspekt gesondert ein.)

Und so switschte mein innerer Lebensschalter von Angst auf Vertrauen. Und da war es - das heiß ersehnte Vertrauen - Grund meiner Reise!!!

Meine „Kostprobe“ hatte somit eine Tod/ Werden - Thematik berührt, und mich darüber hinaus auch mit einem weiteren Aspekt meines Seins in Kontakt gebracht. Die damit gemachten Erkenntnisse haben ebenso weitreichenden Folgen für meinen weiteren Weg.

Vom Baum der Erkenntnis zu essen bedeutet zwischen Gut und Böse zu unterscheiden zu können. Doch was steht wirklich hinter dieser Botschaft? Warum könnte dies für die Menschheit durchaus von Wichtigkeit sein? Meine tief gehende Erfahrung hatte folgende Erkenntnis zur Folge: Von der Frucht zu kosten bedeutet aufzuhören, weiterhin einen Irrweg zu gehen und satt dessen den göttlichen Plan zu erkennen, Erfüllungen wahr werden lassen - Leben in Liebe, Fülle und Freiheit.

Unterschiedlichste Religionen nutzen das scheinbare Böse als ein im Außen zu betrachtendes Phänomen welches es zu bekämpfen galt und heute noch gilt. Wer sich dem Bösen nicht wiedersetzen könne, droht Bestrafung, der Ausschluss aus dem Himmelreich, das tiefe menschliche Versagen - kurz die eigene Versündigung. Die „Rache Gottes“ als Damoklesschwert.

Das Böse wurde zur Geisel benutzt um die Menschheit auf ganz bestimmte Wege zu verleiten. Dem Weg des „Guten“. Mit allen Mitteln wurden unzählige Menschleben auf den Weg des Guten getrieben. Das Ultimatum dazu - die Externalisierung des Bösen in ein fiktives Außen.

Doch hier geschieht ein unsäglicher Irrtum! Denn in der Externalisierung verliert das Individuum die Fähigkeit, sich reell mit dem Aspekt des Bösen, dem Negativen auseinanderzusetzen und gibt somit seine Verantwortung ab.

Nur in der konkreten Auseinandersetzung mit allen Erscheinungsformen des Lebens, kann der Mensch wahrhaftig autonom und frei werden. Erst die Übernahme von Verantwortung führt dazu, die Antworten, die in die Freiheit führen, zu erhalten!

Eine Überwindung des „Bösen“ findet erst in der Gegenüberstellung, gelebten Bezugnahme und der aktiven Kommunikation mit jener Kraft statt. Im eigenen Durchdringen und der damit einhergehenden Transformation all dieser negativen Aspekte gelangt der Mensch zur Erleuchtung. Ganz sicher nicht, in dem das Böse als eine zu bekämpfende oder sich zu wiedersetzenden - welcher Art auch immer - Gestalt betrachtet wird.

Es wird vergessen, dass das Böse nicht vom Guten zu trennen ist im Sinne von zweierlei völlig verschiedenen Welten. Denn wir leben auf einer Welt. Uns begegnende scheinbaren Wiedersprüche sind Teile des Lebens, die es in einer Synthese zu führen gilt.

Und somit hat sich die Menschheit - oder wurde sie es? - von einem natürlichen Lebensprinzip abgeschnitten. In dem sie sich zwingt, auf das Gute ausgerichtet zu sein, niiert sie ihre eigene Wesenheit, die in erster Linie, wenn die Seele beschließt eine menschliche Form anzunehmen, irdischer Natur ist. Der Mensch ist Natur. Wahrhaftig Mensch zu werden war eine von Jesus Botschaften. Was meinte er damit? Damit war gemeint, sich zutiefst als einen Teil der Natur zu erleben, mit all ihren Gesetzmäßigkeiten.

Gesetzmäßigkeiten die uns Mutter Erde tagtäglich vorlebt und von denen wir unabdinglich angewiesen sind. Erst in der wahren Zuwendung und dem Verinnerlichen der Schöpfungsprinzipien der Erde, können wir das Himmelreich Gottes auf Erden erleben. In der Annahme, dass Gottes Geschöpf Erde fehlerhaft und zu bekämpfen sei, ist es zugleich die Verweigerung unseren Heimatplaneten als wahrhaftige Heimat anzuerkennen. Das Abschneiden von unserer Quelle hier auf Erden.

Das permanente Misstrauen unserer Erde und somit zwangsläufig unserer eigenen Natur gegenüber ist ein schleichender und kollektiver Selbstmord.

Jeder Angriff gegen dieses Lebensprinzip ruft im Menschen eine Täuschung hervor; mit dem Verstreichen der Jahre verliert er die Bindung zu diesem Lebensprinzip, weil in seinem Denken und Fühlen und sogar in seinem Willen das natürliche Leben nicht mehr im Mittelpunkt stehen bleibt.

„Denn sehet, das Reich Gottes ist innwendig in euch.“ (Lukasevangelium)   Ein Satz, der eine solche Tiefe hat, dass er mit allerlei Verschleierungen untergegangen ist. Ihm nachzugehen, wirklich über diesen Satz zu meditieren, lässt in letzter Instanz keinen Zweifel mehr zu - jedenfalls nicht mehr für mich. Ich wende mich mir zu, mit allem was da ist, meine Natur mit ihrem Guten und Bösen ist Teil des Gesamtplanes.

Erst in der Annahme, dem Benennen und dem Akzeptieren was ist, kann wahre Transformation geschehen. Und dann geschieht sie von ganz alleine! (Übrigens die tiefe Botschaft des Märchens Rumpelstilzchen.)

Alles Sein hier auf Erden ist einem Werden und Gehen unterlegen - wie der Atem - Einatmen und Ausatmen. Die Bewertung des Bösen führt zu einer mangelnden bis hin zur überhaupt nicht stattfindende Auseinandersetzung mit diesem Aspekt des Lebens. Somit Selbsttäuschung und Verlust des Lebens- Fundamentes.

Dieser seit sehr langer Zeit anhaltende lebensverneinende Zustand führt zu einer drohenden Erstickung im selber kreierten Zwangskorsett welches dem Ego immer mehr Macht hat geben können.

Doch die Schwierigkeit ist nun, dass dieses Ego sich dadurch derartig hat ausbreiten können, dass viele Menschen eine völlige Identifizierung mit eben jenem haben. Eine feindliche Übernahme quasi. Viele haben vergessen wer sie wirklich sind.

Konstruktionen, welche oftmals anzutreffen sind, wie jene, immer nur das Gute im Anderen zu sehen oder, dass alles mir Begegnende auch ich bin, sind sehr oft Teil des gerissenen Egoplanes... Dabei umgeht der Mensch die wahre Auseinandersetzung mit seinen sogenannten Schattenanteilen und erfährt damit nicht die sowohl im Guten als auch im Schlechten zu findende Neutralität.

Eine Gefahr, welcher sich beispielsweise spirituelle oder psychologisierende Menschen naiv wie Rotkäppchen oft freiwillig aussetzen, um zuweilen ganz im Schlund des Wolfes zu verschwinden...(Aber auch hier stellt das Märchen eine Lösung vor)

Solange der Mensch nicht lernt das Falsche vom Richtigen zu erkennen, also jenes zu erkennen was nicht das „Ich Bin“ ist, kann es keine dauerhafte Verwandlung geben- also kein Zurückgelangen in die Einheit. Und dies bedeutet, immer wieder in die Welt der Illusionen und des Schmerzes zurückzukehren.

Das Gute vom Bösen zu unterscheiden bedeutet Freiheit. Und hier ist auch der freie Wille der Menschheit zu finden.

Die Geschichte vom Garten Eden ist eine doppelbödige Angelegenheit. Und dazu noch voller Wiedersprüche. Eventuell Resultat von bewusst gewollter Irreführung?

Wie kann es angehen, dass ein allmächtiger, gütiger und vollkommener Gott von vornherein fehlhafte Kreaturen erschafft? Denn der Ungehorsam, als schon im Mensch angelegte Möglichkeit bedeutet ja per se einen eingebauten Fehler im Menschen.

Wie kann es sein, dass dieser Gott einen Ort erschafft, in welchem von Anfang an eine Beschränkung gegeben ist, die sogar dazu führt, dass deren Überschreitung zu einem Todesurteil führt?

Wie kann es sein, dass er ein Tier erschafft - die Schlange - als scheinbaren Satan? Eine Gott zugeschriebene Eigenschaft, die sich mir recht merkwürdig anmutet. Das Erschaffen einer dämonischen Eigenschaft, die der Mensch mit allen Mitteln zu entkommen trachten muss. Für mich stellt sich jegliche Zuscheibung Gott betreffend als Gotteslästerung dar. Wie kann ein Mensch beurteilen, was Gott im Schilde führt? Wie kann er beurteilen, was er für Gut oder Schlecht bekundet - ihm überhaupt unterstellt, dass er in solchen Kategorien unterscheidet? In dem der Mensch dies tut, macht er zwangsläufig Gott kleiner und stellt sich somit über diese Kraft. Eine Kraft, die ich nur ansatzweise verstehen kann, lässt doch mein begrenzter Verstand nur Dosen von JHVA - dem Unausprechlichen zu. Wer sich auf dem Weg macht, Gott wirklich erfassen zu wollen, kann ihn/sie nicht von Anfang an pesonifizieren, in dem man ihm Vorlieben zuschreibt und ihn somit reduziert. Meinem Empfinden nach ein Kardinalfehler.
Diese Medizingeschichte hatte nicht nur unmittelbar Folgen für mich, auch in den darauf folgenden Wochen - und bis heute - zeigen sich die Auswirkungen auf mein Denken, Fühlen und Handeln.

Es war sozusagen eine Einweihung. Diese Einweihung war zugleich der Beginn eines neuen Seins - Beginn eines neuen Weges.

Es braucht Zeit, als dass ich die Tragweite der Botschaft verinnerliche, was aber schon während der Segelreise zu einem Paradigmenwechsel in meinem Leben führte.

Ich wurde zur Eva/Carolien die sich der Erdwesenheit und ihrer uns zur Erleuchtung führenden Kraft immer bewusster wird und sich dadurch ermächtigt und ultimativ traut, das Verwirrspiel um Gut und Böse zu durchbrechen und somit meine gesamte Handlungsfähig zurück zu erobern. Der Lilithaspekt wollte integriert werden.

Erst aus der Bezogenheit zum wahren SELBST kann ich das Verwirrspiel um Gut und Böse durchbrechen. In der vollkommenen Akzeptanz, also diesen Aspekten keine Wertung mehr zu geben, kann ich erst SELBSTermächtigt mich für oder gegen entscheiden. Aus dem Ego heraus, welches permanent wertet, kommt es nicht zur Auflösung.

Das weibliche Schöpfungsprinzip, welches in seiner verinnerlichten Anwendung eine Bekennung zum Leben und somit zu Gott ist, gilt es Stück um Stück zurückzuerobern.

Spannenderweise bedeutet Eva im Hebräischen „ die Leben bringende“- chawah . Im Aramäischen bedeutet das Wort „chewa“ Schlange. Zufall? Wohl kaum! Es wird angenommen, dass die Muttersprache von Jesus aramäisch war. Das Hebräische, u.a. Landessprache zur Zeit der israelischen Monarchie wurde auch zur Sprache der Bibel. „Im babylonischen Exil (6. Jh. v. Chr.) hatten die Israeliten intensiven Kontakt zu Aramäisch, vor allem nahmen sie die aramäische Schrift an, um hebräisch zu schreiben. Nach der Rückkehr aus dem Exil sprachen sie weiter hebräisch, es ist aber auf- fällig, dass die hebräischen Texte aus der nachexilischen Zeit voll sind von aramäischen Fremdwörtern. Aramäisch gewann also immer mehr an Bedeutung.“ (http://www.academia.edu/10101727/Die_Sprache_n_Jesu_Aramäisch_Hebräisch_Griechisch...)

Eine Entstellung, Herabwürdigung und am Schlimmsten - eine komplette Umkehr der Wahrheit über das weiblichen Schöpfungsprinzip. Diese Vorgehensweise ist nicht zu übertreffen! Beachte man, wie populär und zugleich unreflektiert die Geschichte des Sündenfalls weltweit verbreitet wurde.

Es stellt sich die Frage, wie es dazu kam, und welche Interessen damit verfolgt wurden...

Geschichte schrieb sich zu keinem Zeitpunkt zufällig.

Projekt Çirali

testProjekt Der abgelegene Küstenort Çirali ist eine wahre Oase. Natur und Kultur treffen hier auf eine einzigartige Art und Weise aufeinander. In der bereits als Nationlapark ausgewiesenen Region, befinden sich auch die historischen Stätten wie Olympos | weiterlesen...

Projekt Peace-Tree

friedensbaum„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt" Mahatma Gandhi. Wir alle tragen die gleiche Sehnsucht in uns – den Wunsch nach Frieden!
Wir haben begonnen, unsere Vision vom Frieden auf unserer Erde und der Verwirklichung des „Neuen goldenen Zeitalters" zu leben.  | weiterlesen...